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Was ist Universität? Zwölf Antworten aus Basel
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Elias Stark

Kartenlesen: Zur Medienökologie des Studierendenausweises

Moderne Studierendenkarten als multifunktionale Ausweise sind mehr als nur studentische Identifizierungsmittel: Mit dem Wechsel von Papier zu Plastik materialisieren sich Managementstrukturen der Organisation auch in der universitären Infrastruktur.

Im Frühjahrsemester 2019 schafft die Universität Basel die Legi ab. Der Studierendenausweis soll fortan als Kreditkarte daherkommen und damit dem Beispiel anderer Schweizer Universitäten folgen. Eine Ausweiskarte »im Kreditkarten-Look«, heisst es in der Ankündigung der neuen Karte, »[ruft] weniger Akzeptanzprobleme hervor«.1 Dies verweist auf eine Verschränkung von erkennungsdienstlicher Erfassung inner- und ausserhalb der Universität. Gleichzeitig wird der Studierendenausweis mit der Umstellung auf die »UNIcard«, wie die Legi (kurz für: Legitimationskarte) fortan heissen soll, auch innerhalb der Institution Universität multifunktional. Die neue, wiederbeschreibbare UNIcard ist Schlüssel, Druck- und Kopierkarte, Bibliotheksausweis und Zahlungsmittel in einem. Auch die übrigen Angehörigen der Universität erhalten eine UNIcard.

Eine nähere Betrachtung der Einführung des multifunktionalen Studierenden- und Mitarbeitendenausweises wird zeigen, dass die UNIcard sich in eine Medienökologie der Universität einfügt. Im Verbund mit Validierungsstationen, elektronischen Chiplesern sowie Karten- und Zutrittsmanagementsystemen und den jeweils zugehörigen Datenbanken agiert sie dabei »als notwendige hardwareseitige Bedingung bzw. apparative Voraussetzung von Medienprozessen« wie etwa dem Ausleihen von Bibliotheksbeständen oder dem Zahlungsprozess in der Mensa.2

Die Schlüsselfunktion der Karte und die dafür notwendigen elektronischen Schliesssysteme können als Teil einer Kontrollkultur beschrieben werden, die für Medienökologien bezeichnend ist. Zudem führt die Einführung von unterschiedlichen Karten- und Zutrittsmanagementsystemen zu einer »Managementisierung« der Hochschulverwaltung, welche wiederum im Zeichen eines Wandels von der klassischen Akademie zur Corporate University steht. Eine solche strategische Ausrichtung der Universität Basel materialisiert sich im Wechsel von der Legi zur UNIcard. Dies zeigt sich insbesondere in der Verteilung der sogenannten UNIcard-Stationen, die grossmehrheitlich in den Gebäuden der philosophisch-naturwissenschaftlichen Fakultät und der medizinischen Fakultät untergebracht sind, obwohl etwa die philosophisch-historische Fakultät ähnlich viele Studierende beherbergt.3 In der Bündelung bislang getrennter, unterschiedlicher Funktionen in nunmehr einer einzigen Karte wird deutlich, dass die Begründung der Kartennutzung als Zahlungsmittel und als Druckerkarte der Effizienzrhetorik der Corporate University unterliegt. Ausserdem trägt die Ausweitung des Mitarbeitendenausweises auf Studierende, Externe und Gäste zur Stärkung der Corporate Identity der Universität Basel bei.

Offene Türen

Vor der Einführung elektronischer Schliesssysteme war die Frage nach dem Zutritt zu einem Gebäude noch einfach: Die Tür war entweder offen oder verschlossen, und wer einen passenden Schlüssel am Schlüsselbund trug, konnte diesen Zustand verändern.4 Die öffentliche Zugänglichkeit hing von verschiedenen Faktoren ab, etwa der Art der Räumlichkeiten und den Öffnungszeiten. Das wird auch in Zukunft so sein an der Universität Basel. Allerdings werden in den Gebäuden der Universität vermehrt elektronische Zutrittssysteme integriert. Mit der Umstellung der Legitimationskarte aus Papier auf eine sogenannte »One-Card-for-all«-Lösung, die UNIcard, trägt jede*r Studierende genauso wie alle Mitarbeitenden einen Schlüssel im Portemonnaie, der prinzipiell alle entsprechend umgerüsteten Türen der Universität zu öffnen und zu schliessen vermag.

Abb. 1: Ein Stück laminiertes Papier: Die alte Legitimationskarte der Universität Basel.

Natürlich gilt dies nicht für alle Türen der Universität: »Elektronische Zutrittssysteme werden grundsätzlich für Aussenschliessungen, zur Steuerung von stark frequentierten Durchgängen und bei Räumen mit erhöhten Anforderungen eingesetzt.«5 Bei stark frequentierten und von vielen verschiedenen Personen genutzten Räumlichkeiten auf elektronische Systeme umzustellen, entspricht den allgemeinen Tendenzen zur zunehmenden Digitalisierung nicht nur des universitären Betriebs.6 Jedoch ersetzen die elektronischen Zutrittssysteme die manuellen Schliesssysteme nicht einfach. Da sie über zusätzliche Funktionen verfügen, ermöglichen sie auch neue Formen der Kontrolle. Für Aussentüren etwa lassen sich feste Öffnungszeiten vorprogrammieren, die den Zuritt zu den universitären Gebäuden für die Öffentlichkeit je nach Wochentag und Tageszeit ermöglichen oder verwehren, ohne dass menschliche Akteur*innen die Öffnung oder Schliessung vornehmen müssen. »[D]er Wechsel […] der Tür zur Kontrollfunktion«,7 den Bernhard Siegert der Einführung der Drehtür attestiert, lässt sich in seiner Fortsetzung auch bei den automatischen, programmierten Öffnungs- und Schliesszeiten für die Universitätstüren feststellen. Die Einbettung der Tür in einen Medienverbund kann in die Geschichte einer den Medienökologien inhärenten »environmentalen Kontrollkultur« eingegliedert werden, distribuiert und distribuierend durch in die Umwelt auswandernde Computer, algorithmische Umgebungen und sensorische Umwelten.8

Diese Kontrollkultur, die ein- und ausschliesst und Zugänge und Personenströme reguliert, wird mit der Einführung elektronischer Zutrittssysteme an den Aussentüren der Universität Basel auch die UNIcard angegliedert. Für Räumlichkeiten, die von unterschiedlichen Personen genutzt werden, müssen nach der Umstellung auf die UNIcard nicht mehr unzählige Schlüssel hergestellt und ausgehändigt werden, es reicht die Programmierung eines elektronischen Kartenlesers. Mitarbeitende, die Zutritt zu verschiedenen Gebäuden benötigen, können diese mit einem zentralen Schlüssel öffnen.

Die Zutrittsberechtigungen der Universität Basel werden über ein Zutrittsmanagementsystem verwaltet, welches vom jeweiligen Campus Management für den Campus Petersplatz, Rosental und Schällemättli betrieben wird. Diese »Managementisierung« zeigt die zunehmende Bedeutung privatwirtschaftlicher Strukturen in der universitären Organisation. Da sich die Departemente und Institute nicht an einem gemeinsamen Ort befinden, sondern sich über Stadt und Peripherie verteilen, besitzt die Universität Basel keinen eigentlichen Campus. Die Zusammengehörigkeit der Gebäude wird nach aussen über die Zugehörigkeit zur Dachorganisation Universität markiert, innerhalb dieser werden die verschiedenen Standorte zur Verwaltung durch ein Campus-Management-System in drei verschiedene Campus eingeteilt.9

Abb. 2: Mehr als nur ein Ausweis: Schematischer Aufbau der neuen UNIcard.

Die Zuteilung der Räumlichkeiten in die Campus lässt sich mehrheitlich mit ihrer Lage begründen, sodass einzelne benachbarte Gebäude zu einem Campus zusammengefasst werden, ist jedoch auch bedingt durch das Managementsystem der Universitätsverwaltung. Um die Zutrittsrechte zu organisieren, verteilt das jeweilige Campus Management schliesslich die Zuständigkeiten für die Gebäude an die Gebäudeverantwortlichen. Die Basisdaten für das Zutrittsmanagementsystem liefert ein separates Kartenmanagementsystem, welches nicht vom Campus Management, sondern vom UNIcard-Betriebsteam betrieben wird, welches die UNIcard herausgibt. Zur Verwendung der UNIcard als Schlüssel werden also zwei unterschiedliche Datenmanagementsysteme – ein Kartenmanagementsystem und ein Zutrittsmanagementsystem – verwendet, die von unterschiedlichen Stellen betrieben werden. Daten und Zugang werden von der Universität selbst verwaltet und gespeichert.10 Tatsächlich spiegelt dies eine grundlegende Entwicklung im Hochschulsystem wider: »die Ausweitung von Handlungskapazitäten der Universität.«11 Diese manifestiert sich in der Entstehung verschiedenster universitärer Dienste: »Pressestellen, Kontaktstellen für Weiterbildung, SchülerInnen-Büros, Career-Services, psychologische Beratungsstellen[,] Transferstellen« oder eben ein UNIcard-Betriebsteam, ein Campus Management und Gebäudeverantwortliche.12 Diese »manageriellen Muster« sind Symptome einer Verschiebung der Universität von der klassischen Akademie hin zu einer Corporate University, einer öffentlichen Hochschule also, die sich gegen internationale Konkurrenz und innerhalb der Logiken des globalen Finanzmarkts behaupten soll und als Antwort auf diese Anforderungen unternehmensähnliche Strukturen und Strategien entwickelt, welche sich unter anderem in der Einführung einer UNIcard zeigen, die kommunikations- und damit wettbewerbsfähig ist.13

Zerstreute Präsenz

Wie bei der Kombination aus Karten- und Zutrittsmanagementsystem werden auch in den Gebäuden der Universität Basel zwei Varianten von elektronischen Zugangssystemen eingesetzt. Online-Systeme sind über eine Datenleitung mit dem Netzwerk der Universität verbunden. Zutrittsberechtigungen werden über die Verbindung zum Zutrittsmanagementsystem abgeglichen. Auf der Schlüsselkarte selbst wird keine Zutrittsberechtigung gespeichert. Anders sieht dies bei denjenigen Systemen aus, die nicht an das Netzwerk angeschlossen sind und offline funktionieren. Für diese Systeme muss die Zutrittsberechtigung direkt auf der Karte gespeichert sein, um die Tür zu öffnen. Die Zutrittsrechte werden über Update-Terminals auf der Karte hinterlegt. Dem Zutrittskonzept der Universität Basel ist jedoch zu entnehmen, dass »Weiterentwicklungen und Anbindungen an das WLAN Netz der Universität […] in naher Zukunft ebenfalls einsetzbar sein« werden.14 Als Schlüssel dient bei allen diesen Systemen die UNIcard. In dieser Form unterscheiden sich Mitarbeitendenausweis und Studierendenausweis nur noch durch die Aufschrift. Mittels eines ThermoReWrite-Streifens auf der Vorderseite der Karte lässt sich die UNIcard situationsbedingt neu beschriften und aktualisieren. Dabei wird nicht etwa mit einem Farbband gearbeitet, sondern eine hitzeempfindliche Schicht in der Karte angeregt.15

Ihre Funktion als Schlüsselkarte verdankt die UNIcard jedoch nicht dem sichtbaren ThermoReWrite-Streifen, sondern einem in die Karte eingelassenen, unsichtbaren RFID-Chip (Radio-Frequency Identification).16 Dieser ermöglicht die kontaktlose Datenübertragung mit dem entsprechenden Lesegerät und damit die Identifikation der Karte. »Karten [müssen] lesbar, ihr Code unschwer entschlüsselbar sein«,17 zumindest für die richtigen Stellen. Was Sybille Krämer für geografische Karten feststellt, gilt nicht weniger für Ausweis- und Schlüsselkarten der unternehmerischen Universität. Damit die UNIcard als Schlüssel verwendet werden kann, muss sie regelmässig aktualisiert werden. Dies ist alle 30 Tage nötig.18 Je nachdem, ob eine Tür mit Online- oder Offline-System verwendet wird, müssen unterschiedliche Terminals angelaufen werden. Für Zutritt über Online-Systeme wird die UNIcard an einem Validierungsleser, der an das Datennetzwerk der Universität angeschlossen ist, im Zutrittsmanagementsystem validiert. Wird ein Offline-Leser verwendet, muss die UNIcard an einem Update-Terminal des passenden Systems aktualisiert werden, welches die Zutrittsberechtigung auf der Karte speichert. Validierungen der Validierungsleser gelten jeweils für den gesamten Campus. Update-Terminals finden sich in den meisten Gebäuden, in denen UNIcard-Zutrittssysteme installiert sind. Diese Terminals und Validierungsstationen interagieren mit dem RFID-Chip der Karte. Damit beeinflusst die Karte die Bewegungsmuster all jener Universitätsangehörigen, die die UNIcard als Schlüssel nutzen.

Abb. 3: Zusammen, was zusammengehört: Lage der UpdateTerminals, die für die Verwendung der UNIcard als Schlüssel benötigt werden. Die Campus der Universität sind farblich unterschiedlich dargestellt.

Doch nicht nur jene, die die UNIcard als Schlüssel verwenden, müssen regelmässig Terminals aufsuchen. Studierende und Angestellte müssen ihre UNIcard jedes Semester an einer UNIcard-Station aktualisieren. Damit die Karte ihre Gültigkeit erhält, müssen Semester und Ablaufdatum auf dem ThermoReWrite-Streifen aktualisiert werden. Solche UNIcard-Stationen stehen an verschiedenen Orten in den universitären Gebäuden. In der Verteilung dieser Stationen zeichnet sich die strategische Ausrichtung der Universität Basel mit naturwissenschaftlichem Schwerpunkt ab. Insgesamt sind es sieben Stationen, von denen sich die meisten im Umkreis des Kollegienhauses, dem Hauptgebäude am Petersplatz, befinden. Als zentral gelegene und von Studierenden unterschiedlichster Fachrichtungen regelmässig besuchte Gebäude bieten sich Kollegienhaus und Universitätsbibliothek als Standorte der Stationen an, die jede*r Studierende mindestens einmal im Semester anlaufen muss. Schliesslich finden sich zwei weitere Stationen im Umkreis von rund fünf Gehminuten zum Kollegienhaus oder zur Universitätsbibliothek: am (noch nicht eröffneten) Neubau Biozentrum der Universität Basel und am Departement für Mathematik und Informatik (DMI). Vier der sieben Stationen stehen also relativ zentral in Gebäuden der Basler Innenstadt und sind zu Fuss nur wenige Minuten voneinander entfernt, während sich die weiteren in abgelegeneren Universitätsgebäuden befinden.

Dass peripher gelegene Departemente eine eigene UNIcard-Station erhalten, liegt ebenso nahe wie die bevorzugte Unterbringung der Geräte in den allgemein genutzten Gebäuden des Kollegienhauses und der Universitätsbibliothek. Auch dass die Universität Basel eine solche Station im Prestigebau Biozentrum platziert, leuchtet ein. Dennoch fällt bei Betrachtung des Lageplans eine Verteilung auf, die sich zwar auch, aber nicht nur aus der geografischen Lage und dem Studierendenaufkommen ableiten lässt. So stehen vier der sieben Stationen in der philosophisch-naturwissenschaftlichen oder der medizinischen Fakultät, während sich die übrigen fünf Fakultäten ihre Standorte teilen müssen. In den Gebäuden der theologischen, der philosophisch-historischen und der psychologischen Fakultät stehen keine UNIcard-Stationen. Dies hat weniger mit der geografischen Lage zu tun. Vielmehr überträgt sich mit dem Wechsel der Legi zur UNIcard auch die strategische Ausrichtung der Universität Basel auf ihre Infrastruktur. Diese Wechselwirkung wird umso klarer, wenn man bedenkt, dass »die technisch-räumliche Etabliertheit von Infrastrukturen« mit der »durch sie geregelte[n] Organisation von Abfolgen, also die zeitlich-konsekutiven Arbeitsabläufe, Management- und Vernetzungsroutinen von Unternehmen, Behörden, Staaten, Universitäten oder Forschergruppen« unmittelbar verknüpft ist.19

So trägt die Universität Basel zwar die Bezeichnung Volluniversität, da sie alle Studienrichtungen abdeckt, schreibt den Naturwissenschaften jedoch eine eindeutige Führungsposition zu: »Die Lebenswissenschaften sind der führende Schwerpunkt der Universität Basel, eng verbunden mit dem Pharma- und Biotechstandort Basel.«20 Schon das in der Farbe Mint gestaltete Corporate Design der Universität Basel, welches sich auch auf der UNIcard wiederfindet, unterstreicht diese Schwerpunktsetzung auf die Fächer der Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik – die sogenannten MINT-Fächer. Und auch die Verteilung der UNIcard-Stationen scheint diesem Schwerpunkt der Lebenswissenschaften und der Naturwissenschaften zu entsprechen.

Abb. 4: Knotenpunkte I: Zwei UNIcard-Stationen im Eingangsbereich des Kollegienhauses.

Der Eindruck einer Ungleichverteilung verstärkt sich mit Blick auf den Rektoratsbeschluss zur Projektfreigabe für die Einführung eines Kartenmanagementsystems an der Universität Basel, in welchem der Neubau des Biozentrums eine zentrale Rolle einnimmt: »Das Projekt wurde im Kontext des Neubaus des Biozentrums (NBZ) gestartet, welcher zu neuen Anforderungen an ein KMS (Zutrittskontrolle, Schliessung, Fahrstulsteuerung [sic]) etc.) führt. Dies stellt einen geeigneten Zeitpunkt dar, um unterschiedliche dezentrale Lösungen durch ein universitätsweit einheitliches elektronisches KMS zu ersetzen.«21 In den unterschiedlichen Sicherheitsstufen unterliegenden Labors der naturwissenschaftlichen Fachbereiche dürfte das elektronische Zutrittssystem denn auch den grössten Nutzen aufweisen. Deren Funktionsweise wird in der Folge auf die übrigen Bereiche der Universität ausgeweitet, die sich in ihren Arbeitsprozessen anpassen müssen. Im Kartenmanagementsystem und dem zentralen Medium der UNIcard materialisiert sich demnach die strategische Ausrichtung der Universität seitens der Forschung und Lehre in der Infrastruktur.

Effizienz und Rentabilität

Neben der Verwendung als Schlüssel ist eine der neuen Funktionen der UNIcard die Verwendung als Zahlungsmittel.22 Damit gleicht sich der Studierendenausweis nicht nur in der Form, sondern auch in der Funktion den Kreditkarten an, denen er nachempfunden ist. Wie bei diesen stehen auch bei der Verwendung der UNIcard Effizienz und Rentabilität im Vordergrund. Bezahlt werden kann mit der UNIcard in den von der SV Group betriebenen Kantinen der Universität Basel sowie beim UNIprint. Um die Bezahlung per UNIcard zu ermöglichen, wurden die Kassen mit entsprechenden Lesegeräten ausgestattet. Diese erkennen beim Auflegen der Karte, um welche Person es sich handelt und ob je nach Kategorie (Mitarbeitende, Studierende oder Externe) eine Vergünstigung vorliegt, welche direkt verrechnet wird. Das Auflegen der Karte wird aber auch Konsument*innen empfohlen, die nicht mit der UNIcard bezahlen, wenn auch auf freiwilliger Basis: »Das Auflegen der UNIcard für die Preisbestimmung ist fakultativ (freiwillig). Die UNIcard wird ohne Auflegen auf den Leser als Lichtbildausweis zur Preisermittlung verwendet. Indem Sie Ihre UNIcard auflegen, helfen Sie bei einer Bezahlung in Bar oder mit TWINT die Kassenabläufe zu beschleunigen.«23

Abb. 5: Knotenpunkte II: Lage der UNIcard-Stationen, an welchen die Studierenden ihre UNIcard jedes Semester aktualisieren müssen.

Die so beschleunigten Prozesse erfordern allerdings auch die Erfassung und die – zumindest kurzfristige – Speicherung von Kundendaten, wenn auch »[a]us Datenschutzgründen […] bei SV keine persönlichen Daten gespeichert [werden]. Das Auflegen der UNIcard dient der raschen Ermittlung des korrekten Rabattes für Studierende oder Mitarbeitende und im Falle einer Bezahlung mit der UNIcard der Verbuchung der Bezüge (nur Beträge/Zeit/Ort aber keine Produktinfos).«24

Dass eines der Hauptargumente für die neue Zahlungsfunktion mit der UNIcard die Effizienz ist, ist dabei kein Zufall. Der marktwirtschaftliche Zwang, in einen Wettbewerb zu anderen Universitäten und privatwirtschaftlichen Unternehmen zu treten, »has led to a shift from culture to excellence as the validating principle or (to employ the predominant corporate language) the ›mission statement‹ of the university; from truth and emancipation to efficiency and profitability as the ›big stories‹ or grand narratives that the university tells in order to justify and pursue its mission; and from researcher and teacher accountability to administration and accountancy as the means of maintenance and evaluation of the effectiveness of the mission.«25 Die Notwendigkeit von Effizienz (efficiency) und Rentabilität (profitability), die in Lehre und Forschung in den Vordergrund gerückt ist, zeigt sich nun also auch in universitärer Infrastruktur und anderen an die Universität angegliederten Diensten wie Kantinen. Die Universität als Ganzes – und nicht etwa nur Teile davon – unterliegen dabei Managementprinzipien, die aus dem Umfeld gewinnorientierter Privatunternehmen stammen.26

Solche Merkmale der Corporate University zeigen sich nicht nur in der Effizienzrhetorik, mit der argumentiert wird, sondern auch in der Auslagerung von Dienstleistungen auf externe Anbieter. Neben den Kund*innen und der SV Group ist mit Polyright Cashless eine weitere Partei in den Zahlungsverkehr mit der UNIcard involviert. Im Gegensatz zur SV Group werden bei Polyright persönliche Daten gespeichert, jedoch »nur die persönlichen Daten, welche für die Erstellung des Cashless Accounts angegeben werden.«27 Um die Karte als Zahlungsmittel nutzen zu können, muss ein persönliches Konto bei Polyright eingerichtet und über die universitäre Emailadresse mit der jeweiligen UNIcard verknüpft werden. Polyright hält in seinen Datenschutzrichtlinien fest: »Bei der Nutzung unseres Service, [sic] können wir Sie bitten, uns bestimmte personenbezogene Informationen zu geben, die verwendet werden, um Sie kontaktieren oder identifizieren zu können.«28 Die bei der Registrierung eines Polyright-Kontos anzugebenden persönlichen Daten umfassen Vor- und Nachname, E-Mail-Adresse und Postanschrift, optional können auch Geschlecht, Geburtsdatum und Telefonnummer angegeben werden. Diese persönlichen Daten werden als Informationen zum Benutzerkonto bei Polyright gespeichert, welches anschliessend über die E-Mail-Adresse der Universität Basel mit der Kartennummer verknüpft wird. Damit kann Polyright eine Verknüpfung zwischen Karte und Person herstellen. Neben der Herausgeberin der Karte, der Universität Basel, kann also auch eine zweite Institution Karte und Person eindeutig zuordnen. Und dies, obwohl Polyright nur die Infrastruktur und die Plattform bietet, während »[d]as polyright Konto […] von Ihrem Unternehmen oder der Schule zur Verfügung gestellt und verwaltet [wird].«29 Die Hauptverantwortung bleibt also bei der Universität Basel, die die Karte herausgibt. So wird auch »[d]er Saldo des polyright-Kontos […] von Ihrer Organisation verwaltet.«30 Überweisungen und Einzahlungen zur Aufladung des Guthabens werden entsprechend an Konten der Universität Basel gerichtet.

Abb. 6: Neues Gebäude, neue Infrastruktur: Das neue Biozentrum der Universität Basel überragt die Häuser am Basler Rheinufer.

Mit den zusätzlichen Funktionen der neuen UNIcard gehen auch Pflichten der Nutzer*innen einher, welche die Universität im Reglement für die Nutzung der UNIcard festhält.31 Diese allgemeinen Bedingungen wie »Nutzung als Zahlungsmittel und Zutritts-Badge«, »Bezahlen von Waren und Dienstleistungen« oder »Sorgfaltspflichten« veröffentlicht die Universität auf ihrer Website, ohne allerdings im Begleitschreiben zur Erstausgabe der UNIcard auf die Nutzungsbedingungen hingewiesen zu haben.32 Das ist nur konsequent: Dass Mitglieder der Universität ihre Zustimmung zu den Bedingungen verweigern, ist nicht vorgesehen.

Mit dem in die UNIcard eingebauten RFID-Chip lässt sich der Studierendenausweis nicht nur als Schlüssel und als Zahlungsmittel in den Mensen der Universität verwenden, sondern löst auch die bisherigen UNIprint-Karten ab, mit denen Drucker der Universität benutzt werden konnten. Praktisch zeitgleich mit der Umstellung auf die UNIcard wurde auch die Druckumgebung neu strukturiert:

»Der IVIT Steuerungsausschuss der Universität Basel hat die IT-Services Ende 2017 beauftragt, das Projekt ›Redesign UNIprint‹ umzusetzen. Die wichtigsten Ziele waren: Weitere Verbreitung von ›UNIprint‹ als zentraler Druckdienst an der Universität Basel [;] Einsatz der neun UNIcard als Identifikationsmittel für die Druckdienste[.] Die neue UNIprint-Umgebung wurde im Mai 2019 ausgerollt.«33

Diese Zentralisierung und Vereinheitlichung ist ein Schritt in Richtung Corporate University. Auch bei der Begründung der Vorteile eines Kartenmanagement-Systems stechen besonders wirtschaftliche, und das heisst finanzielle, Vorteile hervor, die jedoch mit einer Ausweitung von Kontrollkompetenzen einhergeht:

»Zentrale Verwaltung der Funktionsberechtigten, der aufgeschalteten Funktionalitäten und Ablösung kostspieliger Insellösungen[,] Kostenreduktion durch die professionelle Erstellung/Verwaltung von MA-Ausweisen[,] Vermeidung eines separaten Investitionsprojekts für eine neue ›UniPrint‹-Lösung[,] Reduktion der Einzelplatzdrucker durch die Einführung von ›FollowMePrint‹ im NBZ [Neubau Biozentrum, ES] […].«34

Mehr als die Hälfte aller genannten Vorteile betreffen somit zumindest scheinbare Kosteneinsparungen und entsprechen damit den an anderer Stelle bereits genannten Kriterien einer auf dem freien Markt konkurrierenden Institution: der Erhöhung von Effizienz und Rentabilität. Die Orientierung an diesen Werten als Hauptargument entspricht dem, was Frank Meier als »managerielles Muster der Hochschul-Governance« beschreibt:

»die Selbststeuerung einer institutionell weitgehend autonomen Hochschule durch eine an Managementprinzipien orientierten und professionalisierten Leitung, während Selbstverwaltung durch die Träger der akademischen Profession eine nur untergeordnete Rolle spielt.«35

Dass Mitglieder der Universität ihre Zustimmung zu den Bedingungen verweigern, ist nicht vorgesehen.

Die Ausweitung dieser »manageriellen« Perspektive der Hochschulleitung ist keine ganz neue Entwicklung, zeichnet sie sich doch schon seit dem letzten Viertel des 20. Jahrhunderts durch eine Verschiebung zur »University of Excellence« ab.36 Was unter dem Deckmantel der Kosteneinsparung ebenfalls mitschwingt, ist eine Ausweitung der Kontrollfunktion: Mit der Verwendung des UNIprint-Systems kann jeder Kopier- und Druckauftrag mitsamt der gedruckten Datei exakt der druckenden Person zugeordnet werden. Es scheint sich damit dem anzunähern, was Erich Hörl in Bezug auf die »Ökologisierung« von Medien »den bisherigen Gipfel des kybernetischen Epochenimaginären« nennt, »nämlich […] die flächendeckende Durchsetzung der kybernetischen Hypothese universaler Steuerbarkeit und eines entsprechenden regulatorischen Ideals […].«37

Wie bereits bei der Infrastruktur und der Ausrichtung der Universität zeigt sich auch in diesem Punkt eine Parallele zwischen den Kernkompetenzen Forschung und Lehre und dem Betrieb der Universität als Organisation, wobei in diesem Fall die Richtung die umgekehrte sein dürfte und Methoden, die klassischerweise in der Unternehmensführung Anklang finden, nun auch auf universitäre Forschung und Lehre angewandt werden. »The University of Excellence […] defines excellence in numerical terms. […] This view of excellence as a quantity rather than a quality brings it into the realm of efficiency, profitability and administration.«38

Schliesslich findet mit der Umstellung des alten Mitarbeitendenausweises und der Legitimationskarte für Studierende auf die UNIcard eine Angleichung der Angehörigen der Universität und somit eine Stärkung der Corporate Identity statt. Ursprünglich dem Bedarf nach einer Mitarbeitendenkarte mit grösserer Funktionalität entsprungen, ist der »gleichberechtigt[e] Einbezug der Studierendenkarte in das Umsetzungskonzept« ein zentraler Punkt.39 Mit der neuen UNIcard haben nicht nur Studierende und Mitarbeitende den gleichen Ausweis, sondern auch Externen und Gästen können Ausweise mit Zugangsbefugnissen ausgestellt werden. Die Karte ist der Gestaltung nach im Corporate Design der Universität Basel gehalten. Damit stärkt die Angleichung von Mitarbeitenden-, Studierenden- und Gästekarte sowie der Karte für Externe auch die Corporate Identity der Organisation. Für die Angehörigen der Universität wird das Corporate Design mit dem Griff in die Tasche unmittelbar greifbar – auch wenn es damit noch nicht die permanente Sichtbarkeit der multifunktionalen Personalausweise, wie etwa derjenigen, die von den Mitarbeitenden der grossen Pharmaunternehmen in der Metropolregion Basel an der Hosentasche oder um den Hals getragen werden, erreicht. Mit der Ausweitung der Funktionalität und der Verallgemeinerung der Benutzenden scheint auch hier eine Angleichung zwischen den Angehörigen der Universität stattzufinden. Damit stärkt die neue UNIcard die Corporate Identity der Universität Basel und lässt sich einordnen in die manageriellen Praktiken ökonomischen Handelns, welche an Hochschulen Einzug gehalten haben. Zwar wird die UNIcard von den meisten Studierenden als »stille Begleiterin« im Portemonnaie mitgetragen, dennoch ist der Ausweis ein wichtiges Stück studentischer Identität, etwa beim Bezug von Vergünstigungen auch ausserhalb der Universität. Dass ein Studierendenausweis starke Identifikation auslöst, zeigen die Reaktionen in den Medien über den Wechsel von der Papierlegi zur UNIcard.40

In all den aufgezeigten Konsequenzen, die mit der Einführung der UNIcard einhergehen, steht das Medium UNIcard mit seiner Infrastruktur nicht im freien Raum, sondern ist eingebettet in eine Medienökologie der Universität. Diese Ökologie zeichnet sich in ihrem alltäglichen Gebrauch gerade dadurch aus, dass sie sich nicht als solche zu erkennen gibt.41 Dabei wird die UNIcard mit ihren direkten Infrastrukturen beeinflusst von anderen menschlichen und nicht-menschlichen Akteur*innen im universitären Umfeld, während dieses selbst im Kontext einer globalen Finanz- und Marktwelt wiederum in eine Medienökologie eingefasst ist. In diesem Sinne kann eine Universitätsgeschichte immer auch als eine Mediengeschichte der Universität geschrieben werden.

Elias Stark studiert Medienwissenschaft und Deutsche Literaturwissenschaft an der Universität Basel.

Was unter dem Deckmantel der Kosteneinsparung ebenfalls mitschwingt, ist eine Ausweitung der Kontrollfunktion

Abbildungsverzeichnis

Abb. 1: Elias Stark, Alte Legitimationskarte der Universität Basel, 2021.

Abb. 2: Universität Basel, Aufbau & Funktionen der UNIcard für Studierende, https://unicard.unibas.ch/de/unicard/unicard-studierende/.

Abb. 3: Universität Basel, Zutritt / Schliessung mit der UNIcard, https://unicard.unibas.ch/de/zutritt/.

Abb. 4: Elias Stark, UNIcard-Stationen im Kollegienhaus, 2020.

Abb. 5: Universität Basel, UNIcard aktivieren / aktualisieren, https://unicard.unibas.ch/de/aktivieren-s/.

Abb. 6: Elias Stark, Biozentrum der Universität Basel, 2020.

Literatur
  1. 1

    Vgl. Universität Basel: »Neue UNIcard statt Legi und Mitarbeitendenausweis«, https://www.unibas.ch/de/Aktuell/News/Uni-Campus/Neue-UNIcard-statt-Legi-und-Mitarbeitendenausweis.html (2018).

  2. 2

    Gabriele Schabacher: »Medium Infrastruktur. Trajektorien soziotechnischer Netzwerke in der ANT«, in: Zeitschrift für Medien- und Kulturforschung 4 (2013), S. 129–148, hier S. 129.

  3. 3

    Vgl. Universität Basel, Student Services: Studierendendaten: Studierende im Überblick: Herbstsemester 2020 (2020), S. 2.

  4. 4

    Zur Tür als Kulturtechnik vgl. Bernhard Siegert: »Türen. Zur Materialität des Symbolischen«, in: Zeitschrift für Medien- und Kulturforschung 1 (2010), S. 151–170.

  5. 5

    Universität Basel, Facilities: Zutrittskonzept Universität Basel (2019), S. 3.

  6. 6

    Vgl. hierzu etwa: Universität Basel: Strategie Digitalisierung in der Lehre (2018), S. 5: »Die Universität fördert ›Connectedness‹ und ›Openness‹ und schafft die dafür notwendigen Rahmenbedingungen. […] Sie schafft Lernorte und Lehrräume mit Infrastrukturen, die ein digital unterstütztes gemeinsames Lernen mit mobilen Geräten jenseits des Frontalunterrichts ermöglichen.«

  7. 7

    Bernhard Siegert: »Türen. Zur Materialität des Symbolischen«, in: Zeitschrift für Medien- und Kulturforschung 1 (2010), S. 151–170, hier S. 167.

  8. 8

    Erich Hörl: »Die Ökologisierung des Denkens«, in: Zeitschrift für Medienwissenschaft 14 (2016), S. 33–45, hier S. 36.

  9. 9

    Zur Bedeutung von Campus-Management-Systemen in Bezug auf die Vereinheitlichung von universitären Prozessen und auf die scheinbare Effizienzsteigerung in der Hochschulverwaltung vgl. Felix Raczkowsi: »Cycle of Life. Campus-Management-Systeme«, in: Zeitschrift für Medienwissenschaft 24 (2021), S. 143–147.

  10. 10

    Vgl. Universität Basel, Facilities: Zutrittskonzept Universität Basel (2019), S. 4f.

  11. 11

    Frank Meier: Die Universität als Akteur: Zum institutionellen Wandel der Hochschulorganisation, Wiesbaden: Verlag für Sozialwissenschaften (2009), S. 150.

  12. 12

    Frank Meier: Die Universität als Akteur: Zum institutionellen Wandel der Hochschulorganisation, Wiesbaden: Verlag für Sozialwissenschaften (2009), S. 150f.

  13. 13

    Frank Meier: Die Universität als Akteur: Zum institutionellen Wandel der Hochschulorganisation, Wiesbaden: Verlag für Sozialwissenschaften (2009), S. 125.

  14. 14

    Universität Basel, Facilities: Zutrittskonzept Universität Basel (2018), S. 4.

  15. 15

    Youcard: »Glossar: Thermo-Rewrite«, https://www.youcard.de/glossar/thermo-rewrite/ (2020).

  16. 16

    Eine schöne Zusammenfassung zur Geschichte und Funktionsweise von RFID findet sich bei Tonka Stoyanova: »Anwendung von RFID in Bibliotheken«, in: Perspektive Bibliothek 4/1 (2015), S. 68–92.

  17. 17

    Sybille Krämer: »Karte, Kartenlesen, Kartographie: Kulturtechnisch inspirierte Überlegungen«, in: Philine Helas et al. (Hg.): Bild/Geschichte, Berlin: Akademie-Verlag (2007), S. 73–82, hier S. 74.

  18. 18

    Universität Basel: »Zutritt/Schliessung mit der UNIcard«, https://unicard.unibas.ch/de/zutritt/ (2020).

  19. 19

    Gabriele Schabacher: »Medium Infrastruktur: Trajektorien soziotechnischer Netzwerke in der ANT«, in: Zeitschrift für Medien- und Kulturforschung 4 (2013), S. 129–148, hier S. 133.

  20. 20

    Universität Basel: Porträt Universität Basel (2018), S. 5.

  21. 21

    Universität Basel, Rektorat: »Beschluss des Rektorates Nr. 16.03.25 vom: 01.03.16. Kartenmanagement-System für die Universität Basel« (2016).

  22. 22

    Vgl. Universität Basel: »Bezahlen mit der UNIcard«, https://unicard.unibas.ch/de/unicard/bezahlen-mit-der-unicard-168/ (2020).

  23. 23

    Vgl. Universität Basel: »Bezahlen mit der UNIcard«, https://unicard.unibas.ch/de/unicard/bezahlen-mit-der-unicard-168/ (2020), Hervorhebung im Original.

  24. 24

    Vgl. Universität Basel: »Bezahlen mit der UNIcard«, https://unicard.unibas.ch/de/unicard/bezahlen-mit-der-unicard-168/ (2020), Hervorhebung im Original.

  25. 25

    Gary Rolfe: The University in Dissent: Scholarship in the Corporate University, London: Routledge (2013), S. 19.

  26. 26

    Vgl. Frank Meier: Die Universität als Akteur: Zum institutionellen Wandel der Hochschulorganisation, Wiesbaden: Verlag für Sozialwissenschaften (2009).

  27. 27

    Vgl. Universität Basel: »Bezahlen mit der UNIcard«, https://unicard.unibas.ch/de/unicard/bezahlen-mit-der-unicard-168/ (2020), Hervorhebung im Original.

  28. 28

    Polyright SA: »Datenschutzrichtlinie«, https://cashless.polyright.com/Content/files/Polyright-Cashless-PrivacyPolicy-de.pdf (2017).

  29. 29

    Polyright SA: »Hilfe«, https://cashless.polyright.com/de/help?Length=4 (2020).

  30. 30

    Polyright SA: »Hilfe«, https://cashless.polyright.com/de/help?Length=4 (2020).

  31. 31

    Vgl. Universität Basel: Reglement für die Nutzung der UNIcard (2018).

  32. 32

    Universität Basel, Student Services: »UNIcard – Erstausgabe«, Begleitbrief zur UNIcard, 2018.

  33. 33

    Universität Basel: »›UNIprint‹-Drucken an der Universität Basel«, https://unicard.unibas.ch/de/uniprint/ (2020).

  34. 34

    Universität Basel, Rektorat: »Beschluss des Rektorates Nr. 16.03.25 vom: 01.03.16. Kartenmanagement-System für die Universität Basel« (2016).

  35. 35

    Frank Meier: Die Universität als Akteur: Zum institutionellen Wandel der Hochschulorganisation, Wiesbaden: Verlag für Sozialwissenschaften (2009). S. 125.

  36. 36

    Vgl. Gary Rolfe: The University in Dissent. Scholarship in the Corporate University, London: Routledge (2013).

  37. 37

    Erich Hörl: »Die Ökologisierung des Denkens«, in: Zeitschrift für Medienwissenschaft 14 (2016), S. 33–45, hier S. 36.

  38. 38

    Gary Rolfe: The University in Dissent: Scholarship in the Corporate University, London: Routledge (2013), S. 9.

  39. 39

    Universität Basel, Rektorat: »Beschluss des Rektorates Nr. 16.03.25 vom: 01.03.16. Kartenmanagement-System für die Universität Basel« (2016).

  40. 40

    Claudia Hottinger, Andreas Schwald: »Unicard statt Papier-Legi: Wir werden dich vermissen du elender Papierfötzel«, in: bz Basel (2. Januar 2019), https://www.bzbasel.ch/kommentare-bz/unicard-statt-papier-legi-wir-werden-dich-vermissen-du-elender-papierfoetzel-133838895.

  41. 41

    Vgl. Gabriele Schabacher: »Medium Infrastruktur: Trajektorien soziotechnischer Netzwerke in der ANT«, in: Zeitschrift für Medien- und Kulturforschung 4 (2013), S. 129–148.